Event
 

AWG-Anerkennungspreis 2017 an die Geschwister Klopfenstein der Firma E. Zwicky AG

Datum 30.09.2017
Ort Landgasthof Wartegg Wigoltingen

Klopfenstein-Geschwister erhielten den AWG-Anerkennungspreis 2017

Der AGW-Anerkennungspreis geht 2017 an die Geschwister Klopfenstein aus Wigoltingen. Die Besitzer der Schälmühle E. Zwicky AG hätten es über Jahrzehnte hinweg verstanden, geschäftliche Innovationen und menschliche Führung aufs Feinste zu verbinden, so die Laudatio.

Der mit 1’000 Franken dotierte AGW-Preis wurde am Samstagvormittag im Rahmen einer Feierstunde, bei der die «Musicfriends» aus Wigoltingen aufspielten und Polit-Prominenz wie Ständerätin Brigitte Häberli, Regierungsrat Walter Schönholzer und die Gemeindepräsidentin von Wigoltingen, Sonja Wiesmann Schätzle, beiwohnte, im Wigoltinger Landgasthof Wartegg an Monika, Jürg und Thomas Klopfenstein übergeben.

«Ein Vorzeigebetrieb in unserem Kanton»

AWG-Präsident Bruno Schlauri, Tägerwilen, würdigte die Schälmühle E.Zwicky AG als eine Firma, die in den letzten 125 Jahren auf beeindruckende Weise «Tradition, Innovation und Nachhaltigkeit zu verbinden wusste. Die E. Zwicky AG ist ein Vorzeigebetrieb in unserem Kanton und darüber hinaus», erklärte Schlauri. Festrednerin Sabine Ruf, Kreuzlingen, betonte, wie wichtig die gute Zusammenarbeit der Geschwister in den letzten 20 Jahren gewesen sei. Als es im 1997 darauf ankam, «Zwicky» für die Zukunft fit zu machen, hätten die Geschwister mit dem Rückkauf von Aktien begonnen, unrentable Geschäftsbereiche abgestossen, sich vermehrt auf Spezialitäten konzentriert und über die Jahre hinweg mit hartnäckigen Mitbewerbern nicht nur die Konkurrenz, sondern auch das klärende Gespräch gesucht.

Gelebte Wertschätzung zahlt sich aus

Auf diese Weise sei es den Klopfensteins gelungen, die feine, aber leicht verstaubte Schälmühle in ein profitables und modernes Unternehmen zu überführen, das stets bemüht sei, alle Mitarbeiter mitzunehmen, welche den gleichen Weg mitgehen wollten. Es sei somit nicht nur die Liebe zum Müllereigeschäft, sondern auch die wertschätzende Haltung gegenüber den Mitarbeitern gewesen, welche der Firma eine gute Gegenwart beschert habe und hoffentlich auch eine glänzende Zukunft bescheren werde, wünschte Ruf den Preisträgern viel Glück für die zukünftigen Geschäfte.

Preisträger verdoppeln und spenden Preisgeld

Der älteste der Geschwister, Jürg Klopfenstein, bedankte sich für den Preis. «Wir schätzen die Anerkennung ausserordentlich, weil man oft das Gefühl hat, dass man unsere Tätigkeit auf dem Land gar nicht so richtig wahrnimmt. Wenn man aber den Spiegel so vorgehalten bekommt, wie bei dieser Laudatio, dann ist man erstaunt, was alles in diesen 20 Jahren passiert ist. Denn selber ist man so im Tagesgeschäft involviert, dass alles an einem irgendwie vorbeigeht. Wir freuen uns über die 1’000 Franken und werden den Betrag verdoppeln und der Wohn- und Beschäftigungsstätte Lindenweg in Wigoltingen zukommen lassen».

Das Kürzel «AWG» steht für «Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Gesellschaft» und ist eine Initiative der CVP Thurgau, steht jedoch nicht nur Parteimitgliedern offen, sondern vereinigt aktuell 350 selbständige Unternehmer und Kader aus Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen sowie Freiberufliche. Als solche wollen sie in der Arbeitsgemeinschaft an der Verwirklichung und Weiterentwicklung einer Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung mitarbeiten, die den Grundsätzen der Solidarität und der Subsidiarität sowie der freiheitlichen und sozialen Marktwirtschaft verpflichtet ist.

Bildlegende: Sie freuen sich über den AGW-Anerkennungspreis 2017, v.l.n.r.: die Geschwister Thomas, Monika und Jürg Klopfenstein sowie AWG-Präsident Bruno Schlauri.


Sind Sie AWG-Mitglied?JaNein